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Galileo-Training

Das Prinzip von Galileo beruht auf dem natürlichen Bewegungsablauf des Menschen beim Gehen. Es funktioniert wie eine Wippe- seitenalternierende Bewegung – mit veränderbarer Frequenz. Die schnelle Wipp – Bewegung der Trainingsplattform verursacht eine Kippbewegung des Beckens genau wie beim Gehen. Zum Ausgleich reagiert der Körper mit rhythmischen Muskelkontraktionen im Wechsel zwischen linker und rechter Körperhälfte. Die Muskulatur in den Beinen, dem Bauch und dem Rücken wird hierdurch aktiviert. Die Durchblutung wird deutlich gesteigert und der Stoffwechsel angeregt.

Wir setzen die Galileo Therapie u.a. ein:

Nach Sportverletzungen / Frakturen
Durch die Stoffwechselsteigerung und Mobilisation von geschädigtem Gewebe wird der Heilungsprozess beschleunigt und die sportliche und tägliche Aktivität kann frühzeitig wieder aufgenommen werden.

Bei neurologischen Erkrankungen
Durch die gezielte Wahl der passende Frequenz kann sowohl die Muskelspannung gesteigert (z.b. bei Paresen), als auch reduziert (z.b. Spastik) werden

Bei chronischen Rückenschmerzen
Je nach eingestellter Frequenz kann die Rückenmuskulatur entspannt oder gekräftigt werden

Bei Osteoporose
Hier wird die Muskulatur gestärkt und damit der Knochenabbau verhindert. Gleichzeitig vermeidet das Balance-Training Stürze und damit Knochenbrüche

Bei Inkontinenz
Aufgrund der unbewussten Anspannung der Muskulatur hilft das Training mit Galileo die Beckenmuskulatur effektiv zu kräftigen

In der Pädiatrie
Zur Steigerung der Muskelspannung, Besserung der Körperhaltung, Durchblutungsverbesserung, Gleichgewichtsverbesserung und Sturzprophylaxe

Wir betrachten eine sorgfältige Anamnese vor der Galileo Therapie als Grundvoraussetzung. Ebenso ist ein persönlicher Trainingsplan wichtig, um den körperlichen Zustand zu berücksichtigen und eventuelle Risiken auszuschließen. Die Anleitung durch erfahrene Therapeuten ist eine Selbstverständlichkeit.